VERBESSERTER KOMFORT IM TÄGLICHEN BETRIEB
Für das Personal in Schwimmhallen ist die wahrgenommene Luftqualität entscheidend. Hohe Luftfeuchtigkeit in Kombination mit unzureichender Luftbewegung wird häufig als schwere und unangenehme Luft empfunden – insbesondere bei längeren Aufenthalten.
Auch in der Grenaa Schwimmhalle war dies der Fall. Claus Nielsson betont, dass man insbesondere das Gefühl vermeiden wollte, „dass einem der Schweiß den Rücken hinunterläuft“.
Zuvor konnten sich die Rettungsschwimmer nur 2 bis 4 Stunden am Stück in der Halle aufhalten, bevor die schwere Luft zu Kopfschmerzen und Müdigkeit führte.
Nach der Installation stellte sich laut Claus Nielsson eine deutliche Verbesserung ein:
„Früher lagen wir bei etwa 53–54 % relativer Luftfeuchtigkeit. Jetzt liegen wir bei rund 48 %. Das bedeutet, dass wir die schwere und stehende Luft in der Halle nicht mehr erleben.“
Die verbesserte Luftbewegung schafft eine angenehmere Aufenthaltszone – ohne Zugluft, was in einer Umgebung, in der sich Gäste in Badebekleidung aufhalten, besonders wichtig ist.
GLEICHMÄSSIGERE VERTEILUNG VON FEUCHTIGKEIT UND TEMPERATUR
In Schwimmhallen kommt es häufig zu Schichtbildung:
- Warme und feuchte Luft sammelt sich unter der Decke
- Die Aufenthaltszone ist von stehender Luft betroffen
- Die Effizienz der Lüftungsanlage wird reduziert
Ein HVLS-Ventilator erzeugt eine kontrollierte, langsame und kontinuierliche Luftzirkulation, die:
- Temperaturunterschiede zwischen Decke und Boden reduziert
- Feuchtigkeit gleichmäßiger im Raum verteilt
- Lokale Ansammlungen chlorhaltiger Nebenprodukte verringert
- Den Abtransport von Feuchtigkeit und luftgetragenen Stoffen durch die Lüftungsanlage unterstützt
Die gemessene Veränderung der relativen Luftfeuchtigkeit lässt sich auf die verbesserte Luftverteilung und das optimierte Zusammenspiel zwischen Luftzirkulation und bestehender Lüftung zurückführen.



